
Die Insel Rügen und die Ostsee bieten eine „weiche“ Variante von Hochseeerlebnis, wie man es im Gegensatz dazu von der eher rauen Nordsee kennt. Ist man mitten auf der Insel unterwegs, könnte alles genauso gut irgendwo auf dem Festland sein. Anders die westlich gelegene kleine Inselschwester, Hiddensee. Lediglich 16,8 Kilometer lang, an der schmalsten Stelle nur 250 Meter und an der breitesten 3,7 Kilometer breit, ist das Meer allgegenwärtig, wo immer man sich auch auf der Insel befinden mag. Fähren heißen hier Wassertaxi und verbinden Rügen und Hiddensee auf Zuruf und bei Bedarf. Die Überfahrt dauert nur eine viertel Stunde. Sie ist zumindest beim ersten Mal ein Erlebnis, besonders wenn es doch etwas Wellengang gibt.


Wer auf Rügen nach Norden, Richtung Stubbenhorn, wandert, findet sich bald mutterseelenallein in einem Wald seltsamer Charaktere wieder. Etwa der Baum gewordene Dino-Fuß – rechts. Und selbst auf einem Trampelpfad mitten in einem Getreidefeld kann es Überraschungen geben (links). ANDREAS BUBROWSKI